Sole-Wasser-Wärmepumpe

Sole-Wasser-Wärmepumpen

Die Vorteile

Sole-Wasser-Wärmepumpen wie zum Beispiel die Hautec HCS Carlo Premium nutztdie erneuerbare Energie auf eine sehr effiziente Art. Die unterhalb der Erdoberfläche vorhandene Wärmeenergie wird auf natürliche Weise gespeichert und von der Sole-Wasser-Wärmepumpe in Energie zum Heizen und der Warmwasseraufbereitung umgewandelt. Die Ungebundenheit an Stromanbieter, die optionale Nutzung als Klimaanlage und die staatliche Förderung über BAFA und KfW sind weitere Vorteile der Sole-Wasser-Wärmepumpe aus dem Hause Hautec.

Die Funktionsweise

Für das Beheizen eines Gebäudes etwa eines Einfamilienhauses und für das Erwärmen von Nutzwasser für den Haushalt ist eine Sole-Wasser-Wärmepumpe von Hautec nicht nur auf die Erdwärme angewiesen, sondern benötigt ebenso zusätzliche Energiequellen wie eine Erdsonde oder ein Erdkollektor, zudem liefert die Sonne weitere Heizenergie kostenlos.

In einem geschlossenen Kreislauf zirkuliert eine Mischung aus Wasser, ein flüssiges Kältemittel (Sole) und Salz. Auf diese Weise kann die Pumpe die Erdwärme aufnehmen und verarbeiten. Die Sole-Wasser-Pumpe leitet diese Wärme anschließend an einen weiteren Kreislauf, den sogenannten Kältekreislauf, in dem sich Ammoniak oder Propan befinden. Dort angekommen ändert das Kältemittel durch Komprimierung seinen Aggregatszustand und das Wasser kann am Ende im Wärmetauscher erhitzt werden, was zu einer energieeffizienten Beheizung der eigenen vier Wände und der Erwärmung von Brauchwasser führt.

Die Anschaffungskosten

Sole-Wasser-Wärmepumpen von Hautec kosten zwischen 6.000 und 8.000 Euro für ein Einfamilienhaus. Die Kosten richten sich dabei nach der gewünschten Heizleistung. Bei älteren Häusern mit schlechter oder nicht ausreichender Dämmung können daher auch höhere Kosten entstehen. Weitere Kosten entstehen, wenn Sie die Wärmepumpe im Sommer als Klimaanlage nutzen möchten – für diesen Fall ist ein zusätzliches Lüftungsmodul notwendig.

Die Förderung

Die Förderung einer Sole-Wasser-Wärmepumpe hängt von der Jahresarbeitszahl und der Leistung ab. Die Bedingungen zur Förderung einer Wärmepumpe durch die BAFA müssen erfüllt sein, zudem kann es zu stichprobenartigen Kontrollen durch die BAFA kommen. Die Jahresarbeitszahl (JAZ) ist durch die BAFA vorgegebenen – eine Sole-Wasser-Wärmepumpe benötigt eine Jahresarbeitszahl von 1,3. Weitere staatliche Förderungen wie zinsgünstige Kredite etwa durch die KfW Förderung für Wärmepumpen sind möglich.

Geringe Betriebskosten

Die Betriebskosten einer Sole-Wasser-Wärmepumpe von Hautec sind relativ niedrig und belaufen sich in der Regel auf 400 - 500 Euro pro Jahr. Für diese Form von Erdwärmepumpe wird idealerweise ein eigener Stromzähler eingebaut. Die Zähler kann man entweder für ca. 150 Euro pro Jahr mieten oder für 750 bis 1.500 Euro kaufen. Weitere Betriebskosten gibt es in der Regel nicht.

Die Nachteile

Neben dem großen Platzbedarf für die Erstellung der Erdsonden einer Sole-Wasser-Wärmepumpe kommt der hohe Planungsaufwand. Die Erdkollektoren und die Auslegung der Wärmepumpenanlage sollten von einem erfahrenen Fachunternehmen vorgenommen werden. Zudem ist mit Sole-Wasser-Wärmepumpen keinerlei freie Kühlung möglich. Die Erdkollektoren der Wärmepumpe liegen ca. 1,5m unter der Erdoberfläche, in diesem Bereich wird die Erde im Sommer zu stark erwärmt, sodass keine freie Kühlung möglich ist.